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"Beginne den Gottesdienst pünktlich und ziehe ihn nicht unnötig in die Länge. Geh in der Predigt auf die Fragen ein, die die Zuhörer bewegen. Entwickle deine Gedanken in guter, logischer Folge. Vermeide ausgefallene Wörter und Redewendungen, auch wenn sie gerade in Mode sind."

John Wesley (1703 - 1791)

Dienstag 12. Juni 2018 06:30Alter: 343 days
/ Kategorie: Schweiz

Informieren, beten, handeln: Flüchtlingssonntag am 17. Juni

Die Uno hat 2001 den 20. Juni zum weltweiten Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. In über 70 Ländern finden aus diesem Anlass kulturelle Begegnungen und festliche Aktivitäten satt, die auf die besondere Situation und die Not der Flüchtlinge aufmerksam machen. In der Schweiz finden jeweils am dritten Wochenden im Juni solche Anlässe statt. Verschiedene Gemeinschaften und Werke stellen für den 16./17. Juni Material bereit.

(Bild: pixpoetry, unsplash.com)

Laut dem UNHCR mussten weltweit über 65 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Über 22 Millionen Menschen befinden sicht auf der Flucht. Jeden Tag werden über 28'000 Menschen durch Konflikte oder Verfolgung dazu gezwungen, sich in eine ungewisse Zukunft aufzumachen. Syrien, Südsudan, Burundi, die Rohingyas sind einige der Brennpunkte, an denen Menschen in grosser Not sind.

 

Falsche und richtige Heimat
Verschiedene Verbände, kirchliche und religiöse Organisationen nehmen den 16. und 17. Juni zum Anlass, um auf die bedrängende Situation der Flüchtlinge hinzuweisen und die Verantwortung der Schweiz ins Bewisstsein zu rufen:
In einem Aufruf des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), dem auch die Methodisten in der Schweiz angehören, und der jüdischen Gemeinschaft, heisst es mit Bezug auf eine Bibelstelle aus dem Jeremiabuch: «Wer hier und heute das Eigene gegen die anderen verteidigt, setzt auf die falsche Heimat. Und wer hier und heute den anderen die Gastfreundschaft verweigert, riskiert die versprochene, wirkliche Heimat.»

Die Schweizerische Evangelisch Allianz (SEA) rückt die Jugendlichen in den Fokus, die alleine auf der Flucht sind. Auf der Webseite finden sich Materialien zum Beten, um Anlässe zu gestalten und Anregungen, was einzelne oder Gemeinschaften tun können.

 

Farbe bekennen

Nach einer Aktion mit kleinen Fahnen im letzten Jahr, fordert das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz auch in diesem Jahr wieder auf, Farbe zu bekennen für eine menschenfreundliche Schweiz - dieses Mal mit einem farbigen Armband und der Möglichkeit, eine Petition «Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz» zu unterzeichnen, durch die der Bundesrat aufgefordert wird, mehr legale Zugangswege für schutzbedürftige Flüchtlinge einzurichten, die jährlichen Kontingente für Flüchtlinge zu erhöhen, sowie gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um zivilgesellschaftliche Initiativen bei der Unterbringung und Alltagsbegleitung von Flüchtlingen stärker einzubeziehen.


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